Doppelelement-Messköpfe sind mit zwei leicht abgewinkelten Kristallen ausgestattet: Ein Kristall sendet das Ultraschallsignal aus, während der andere es empfängt. Die Kristalle sind durch eine akustische Barriere voneinander getrennt und befinden sich weiter oben im Messkopfgehäuse. Der Winkel zwischen den Kristallen bestimmt den Tiefenbereich der Messung.
Zwischen den Kristallen und der Messfläche befindet sich ein Verzögerungsmaterial. Dies trägt dazu bei, die oberflächennahe Totzone zu verringern, d. h. den Bereich, in dem das ausgehende und das eingehende Signal zu nahe beieinander liegen, um eine zuverlässige Messung zu ermöglichen. Je nach Messkopf liegt die minimale Wandstärke für diese Messgeräte zwischen 0,6 und 1 mm.

Unsere Messköpfe sind in Größen von 3/16bis 1/2“ und Frequenzen zwischen 1 MHz und 10 MHz erhältlich. Ausführliche Informationen zu den verfügbaren Modellen und ihren vorgesehenen Anwendungen finden Sie in den Messkopf-Spezifikationen.

Doppelelement-Messköpfe eignen sich besonders gut für Korrosionsuntersuchungen und raue oder unregelmäßige Oberflächen.

dual element transducer cross-section