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Dickenmessung
Die Dickenmessung entscheidet sich an einem einzigen Punkt — dem Zugang: Erreichen Sie nur eine Seite des Bauteils oder beide? Die verbleibende Wand eines Rohrs, Tanks oder Schiffsrumpfs misst man von einer einzigen zugänglichen Seite; bei Blech, Folie, Metallfolie, Gummi oder Papier misst man unmittelbar, beide Flächen frei zugänglich. Klären Sie, welcher der beiden Fälle auf Ihr Bauteil zutrifft — schon diese eine Tatsache bestimmt, zu welchem Gerät Sie greifen.
1. Messkontexte
- Wanddickenmessung, wenn nur eine Seite erreichbar ist und Sie an Rohren, Tanks, Behältern oder Schiffsrümpfen einen Nachweis der verbleibenden Wand brauchen — per Ultraschall- oder Magnetwandmessung.
- Materialdickenmessung, wenn beide Flächen zugänglich sind — bei Blech, Folie, Metallfolie, Papier oder Gummi —, von analogen Zeigermessgeräten über digitale Modelle bis zu präzisen Tischgeräten.
Für die Trockenschichtdicke einer Lack-, Pulver-, Galvanik- oder Eloxalschicht — hier entscheidet der Untergrund, ob ein magnetisches oder ein Wirbelstrom-Messgerät geeignet ist — führt Sie die Beschichtungsprüfung weiter.
2. Weiterführende Wissensressourcen
Was hinter beiden Wegen steckt — die Physik der Ultraschall- und der Kontaktmessung —, erläutert die Dickenmessung.
